Es gibt Beobachtungen aus vielen epidemiologischen Untersuchungen, dass sich das Brustkrebserkrankungsrisiko bei regelmäßiger körperlicher Aktivität verringert, aber bewiesen ist das nicht. Noch viel weniger ist eine Verringerung des Rezidivrisikos bei sportlich Aktiven bewiesen.
Dennoch möchte ich Ihnen sehr zu körperlicher Aktivität raten. Nicht nur, weil diese sich möglicherweise krebsschützend auswirken könnte, sondern auch, weil Sport positive Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit anderer Organe hat. Auch wird durch eine Sportgruppe eine Isolierung vermieden und die psychosoziale Situation verbessert. Der Wert des positiven Erlebens eines Gemeinschaftsgefühls durch Sport ist beträchtlich. Insgesamt kann kein Zweifel daran bestehen, dass sportliche Bestätigung zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt.
Adressen von "Sport nach Krebs"-Gruppen erhält man beim Landessportbund. Übertriebene sportliche Betätigung - dazu gehört z. B. Leistungssport - kann eher schädlich, Hobbysport hingegen förderlich sein.