Eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen mit der Nahrung ist für unseren Körper unverzichtbar. Einige Vitamine tragen aber auch direkt zum Schutz unserer Zellen bei und senken so möglicherweise das Risiko für Krebs.
Vitamine dienen dem Körper als Grundbaustoffe. Damit unser Körper problemlos funktionieren kann, müssen die Vitamine in ausreichender Menge vorhanden sein. In der Regel nehmen wir diese Mengen mit der normalen Nahrung auf. Kommt es, z. B. im Rahmen einer Erkrankung, zu einem Mangel, ist es sinnvoll, diesen unter ärztlicher Aufsicht durch eine spezielle Diät oder durch Vitaminpräparate gezielt auszugleichen.
Neben der gezielten Nahrungsergänzung gibt es Hinweise darauf, dass einige Vitamine unsere Zellen vor schädigenden Einflüssen, den so genannten freien Radikalen, schützen und dadurch das Risiko für eine Krebserkrankung senken können.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat allgemeine Empfehlungen für eine gesunde Ernährung erarbeitet [1]. Richtet man sich nach diesen Empfehlungen, sollten alle erforderlichen Vitamine bereits in ausreichender Menge und auf natürlichem Wege mit der Nahrung aufgenommen werden.
Erkrankungen wie z. B. Krebs sind spezielle Situationen, in deren Verlauf es trotz optimaler Ernährung zu einem Vitamin-Mangel kommen kann. Der behandelnde Arzt kann den individuellen Ernährungszustand messen und beraten, welche Nahrungsmittel oder auch Vitaminpräparate im Einzelfall sinnvoll sind.
Unsere Körperzellen verarbeiten Nährstoffe und Sauerstoff, um ihre jeweiligen Funktionen im Körper zu erfüllen. Dabei entstehen freie Radikale – reaktionsfreudige Stoffe, die bis zu einem gewissen Grad nützlich für den Körper sind. Sie wehren Krankheitserreger ab und vernichten schädliche Substanzen. Sind sie jedoch im Überschuss vorhanden, können sie auch die Erbsubstanz der Zellen verändern und dadurch die Entstehung von Krebs begünstigen.
Der Körper verfügt zwar über Mechanismen, um überschüssige freie Radikale unschädlich zu machen, doch die Ernährung kann dabei unterstützen. Bestimmte Nahrungsmittel enthalten Stoffe, so genannte Radikalfänger, die sich mit überschüssigen freien Radikalen verbinden damit diese die Zellen nicht mehr schädigen. Dadurch können die Radikalfänger möglicherweise dazu beitragen, das Risiko einer Krebserkrankung zu senken [2]. Radikalfänger in der Nahrung sind beispielsweise die Vitamine A, B, C und E. Ob eine übermäßige oder langandauernde Einnahme dieser Vitamine einen schützenden Effekt vor Krebs oder speziell Brustkrebs hat, wird derzeit noch untersucht [3].
Neben den Vitaminen gibt es weitere Bestandteile unserer Ernährung, mit denen wir unserem Körper dabei helfen können, gesund zu bleiben.