Therapie, die nach der operativen Tumorentfernung angewandt wird, um mögliche, nicht nachweisbare Mikrometastasen zu bekämpfen. Sie soll das Risiko für Rezidive senken und die langfristigen Heilungschancen verbessern.
Ein Enzym, welches nach den Wechseljahren Androgene in Östrogene umwandelt. Aromatasehemmer blockieren das Enzym.
Substanzen, die das Enzym Aromatase blockieren, welches für die Bildung von Östrogenen aus Androgenen in Muskeln und Fettgewebe verantwortlich ist
gutartig (keine Krebserkrankung)
das entnommene Gewebe bei einer Biopsie
Entnahme von Gewebe, das mikroskopisch untersucht wird. Häufige Formen bei Verdacht auf Brustkrebs: Feinnadelbiopsie, Stanzbiopsie, Vakuumbiopsie.
Der Begriff Bioverfügbarkeit stammt aus der Arzneimittellehre. Er bezeichnet den prozentualen Anteil des Wirkstoffs einer Arzneimitteldosis, der unverändert im Körper zur Verfügung steht. Die Bioverfügbarkeit ist eine Messgröße dafür, wie schnell und in welchem Umfang ein Arzneimittel aufgenommen wird und am Wirkort zur Verfügung steht.
Tumor "an Ort und Stelle"; der Tumor hat die Grenze seines Ursprungsgewebes (Basalmembran) noch nicht durchbrochen und ist noch nicht in andere Gewebe eingewandert.
Gefahr eines Knochenbruchs
Blutuntersuchung, bei der geprüft wird, ob und in welcher Menge Hormone, z. B. Östrogen oder Progesteron, im Blut vorhanden sind
erhöhter Kalziumspiegel im Blut
erneuter Tumor im verbliebenen Brustgewebe nach vorausgehender Therapie
Eigenschaft bösartiger Tumoren: Der Tumor hat die Begrenzung seines Ursprungsgewebes durchbrochen und wächst in anderes Gewebe ein.
Hormon, das in der Schilddrüse gebildet wird. Bewirkt eine Senkung des Kalziumspiegels im Blut durch Einbau von Kalzium in den Knochen.
bösartiger Tumor, Krebserkrankung
auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) genannt. Ein computergesteuertes bildgebendes Verfahren mit hoher Auflösung, das feine Strukturen gut sichtbar macht.
Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) in der zweiten Brust (kontralateral = auf der Gegenseite)
Handlungsempfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge einer Erkrankung, die Ärzte in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. Leitlinien entstehen auf der Grundlage von Expertenwissen und klinischen Studien und werden gemäß dem Stand der Wissenschaft in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
bösartig
zyklusabhängige Veränderungen im Brustgewebe, je nach Schweregrad schmerzhaft und mit Blut- und Sekretausfluss assoziiert
der Ableger eines Tumors, Tochtergeschwulst
die Absiedlung von Zellen aus einem festen Tumor oft auch in andere Organe oder Gewebe des Körpers
Kalkablagerungen, die ein Hinweis auf bösartiges Gewebe/Tumor sein können. Mikro-Kalk ist in einer Mammographie sichtbar.
Mit Hilfe der Gentechnologie hergestellte, hochspezifische Antikörper. Diese können sowohl in der Erkennung als aber auch in der Therapie von Tumoren benutzt werden.
siehe Kernspintomographie
knochenabbauende Zellen
die Zeit nach den Wechseljahren, wenn die Eierstöcke nicht mehr aktiv sind und keine Hormone mehr produzieren
Wiederauftreten einer Krankheit. Bei einer Krebserkrankung: Erneutes Wachsen eines Tumors aus dem gleichen Gewebe.
Ein Krebsregister ist eine Datenbank, in der statistische Daten gesammelt, dokumentiert und ausgewertet werden. Eine der umfangreichsten Datenbanken ist das schwedische Krebsregister. Krebsregisterdaten werden z. B. zu Gesundheitsberichterstattungen herangezogen.
Bildgebendes Verfahren, bei dem der Patientin ein Kontrastmittel injiziert wird, das durch spezielle Technik sichtbar gemacht werden kann. Dadurch lassen sich feine Strukturen erkennen.
Der Begriff „targeted" kommt aus dem Englischen und bedeutet „zielgerichtet" oder besser „punktgenau".
Mit TNM bezeichnet. Gibt Aussage über den Grad einer Krebserkrankung und beschreibt die Größe und die Ausdehnung des Tumors (T), den Befall angrenzender Lymphknoten (N) sowie den Metastasierungsgrad (M). Beispiel: T1 N 0 M 0 bedeutet: kleiner Tumor ohne Lymphknotenbefall, keine Metastasen. Das Tumorstaging beeinflusst die Therapieentscheidung.
Ersteinsatz der Aromatasehemmer nach operativer Therapie des Mammakarzinoms
gutartige, flüssigkeitsgefüllte Gewebesäckchen
Substanzen, die besonders die Teilung schnellwachsender Zellen wie etwa Tumor- oder Haarzellen unterdrücken. Sie kommen in der Onkologie als Chemotherapie zum Einsatz.
Weibliche Geschlechtshormone, die vorwiegend in den Eierstöcken gebildet werden. Doch auch in Muskel oder Fettgewebe können Östrogene gebildet werden, dann mit Hilfe des Enzyms Aromatase durch die Umwandlung männlicher Hormone - der Androgene. Östrogene können Tumoren, die mit entsprechenden Rezeptoren ausgestattet sind, zu vermehrtem Wachstum anregen.