
Rezidiv - wenn der Tumor wiederkommt
Tritt nach einer tumorfreien Phase erneut Brustkrebs auf, so bezeichnet man dies als Rezidiv. Je nach Lage und Ausbreitung werden lokale, lokoregionale und regionale Rezidive unterschieden. Rezidive sind immer im Bereich des Ersttumors bzw. des Brustraums lokalisiert, im Gegensatz zu Metastasen, die in weiter entfernten Organen des Körpers angesiedelt sind.
Das Risiko, an einem Rezidiv zu erkranken, wird durch viele Faktoren beeinflusst, z. B. wie bösartig der Ersttumor oder wie erfolgreich die Ersttherapie war. Die Heilungsaussichten hängen u.a. davon ab, wie rasch der Tumor wiederkehrt: Rezidive die nach mehr als zwei Jahren auftreten, haben meist eine bessere Prognose.
Artikel zum Thema "Rezidiv"
10.07.2009
Trotz modernster Therapien kann ein Rezidiv entstehen, insbesondere wenn der primäre Brustkrebs ein hohes Rückfallrisiko besitzt. Auch bei einem Rezidiv sind die weiteren Therapiemöglichkeiten und Heilungschancen von den individuellen Risikofaktoren und Tumoreigenschaften abhängig.
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12.10.2009
Das Risiko auch in der zweiten Brust an Krebs zu erkranken ist besonders hoch, wenn der Ersttumor hormonrezeptor-negativ war, vor dem 30. Lebensjahr diagnostiziert wurde und neben dem Tumor weitere Zellveränderungen vorlagen.
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17.09.2009
Auch wenn sich im Bereich der behandelten Brust ein lokales oder lokoregionales Rezidiv entwickelt, besteht – im Gegensatz zum metastasierten Brustkrebs – durch frühzeitige Diagnose und moderne Therapieverfahren immer noch die Chance einer Heilung.
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